China hautnah

27Sept
2014

Ja, ich lebe noch

Hallo ihr Lieben,

mittlerweile bin ich schon einen Monat in China! In dieser Zeit ist so unglaublich viel passiert, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich war die ersten fünf Tage in Hongkong, das kann man allerdings meiner Meinung nach nicht als "richtiges" China bezeichnen, aber darüber schreibe ich nochmal extra was, sonst wird das hier zu lange. Nach Hongkong sind wir nach Guilin geflogen, wo wir ursprünglich etwas länger bleiben wollten. Das klappte leider nicht, da unser "Organisator" Paul zu zwei Mädchen musste, die in ihrer Stadt Schwierigkeiten hatten. Deswegen ging es schon früher nach Liuzhou und von dort an fieng das richtige Abenteuer an...wir kamen an einem Freitag an, die Schule wollte uns aber ert ab Dienstag haben und das hat man auch deutlich gespürrt. Chinesen sind eigentlich die gastfreundlichsten Menschen, die ich kenne. Man wird normalerweise überschwänglich begrüßt und sofort zum Essen eingeladen. Die Realität in Liuzhou sah allerdings anders aus: Nachdem wir vom Bahnhof abgeholt wurden,stellten wir unsere Koffer in den Wohnungen ab und fuhren dann gleich mit unserem Link Teacher, Patrick, in die Stadt, wo er uns einfach bei einem Restaurant absetzte und angeblich für uns bestellte...das Essen kam nie an. Am Ende landetenwir alle hungrig bei McDonalds. Wir wurden von den Link Teachern nich mal nach unseren Namen gefragt, das war schon alles sehr enttäuschend und niederschmetternd. Noch niederschmetternder waren allerdings unsere Wohnungen, die in einem desultaten Zustand waren. Bei mir ging bei über 40 Grad die Klimanlage nicht, die ganze Wohnung war komplett dreckig und es stank fürchterlich aus den Abflüssen. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre hatte mein Duschrohr ein Leck und so tropfte die ganze Zeit Wasser daraus, mein "Bad" (Wir nennen es Klodusche mittlerweile) war quasi die ganze Zeit unter Wasser. Ich habe mich noch nie irgendwo so unwohl gefühlt wie das erste Wochenende in Liuzhou und die Tage danach. Mittlerweile ist glücklicherweise alles repariert (außer mein Klo, das funktioniert irgendwie nicht richtig) und ich habe mich schon ein bisschen eingelebt. Das Gefühl, ganz angekommen zu sein habe ich allerdings immernoch nicht, da ich noch in eine andere Wohnung ziehen werde und somit noch nicht mein Koffer auspacken konnte. Ich kenne die neue Wohnung noch nicht, es bleibt also spannend!

 

04Juni
2014

Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere

Ich bin- auch wenn ich es gerne nicht wäre- ein Pessimist. Ich lerne schon seit langem Chinesisch und war 2011 mit meinem Chinesisch-Kurs in Shanghai, Yichang, Tongling und Peking. Seitdem stand für mich fest, dass ich nach meinem Abitur ein Jahr nach China möchte. Deswegen habe ich mich Ende 2013 bei verschiedenen Organisationen beworben. Während mein Favorit mir absagte, bekam ich von einer anderen Organisation eine Einladung und nahm an einen Wochenendseminar teil. Ich hatte wirklich große Hoffnungen, leider entpuppte sich das ganze als viel zu teuer. Ich möchte nicht nach China um dort das große Geld zu machen aber als Teilnahmegebühr 3000€+ Flug + monatlich mindestens 100€ war einfach finanziell umsetzbar und finde ich auch einfach zu viel. Dann war der Traum von China gestorben und ich ziemlich deprimiert. Nach dem Abitur packte mich die Zukunftsangst: Was werde ich dieses Jahr machen? Werde ich gleich einen Studienplatz finden? Als ich mich schon damit abgefunden hatte, nicht ins Ausland zu gehe, öffnete sich plötzlich diese eine Türe. Ein Anruf, zwei Mails und ein Skype Gespräch später stand fest- ich gehe als Assistant Teacher nach Nanning, Provinz Guangxi!

03Juni
2014

Bald geht es los

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.